Schule am Krausen Bäumchen
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Projekte

Im Laufe der letzten Jahre haben wir auch Projekte verwirklichen können, die nicht immer direkt oder ausschließlich mit dem Unterricht verbunden waren, unser Schulleben jedoch stark geprägt haben und es noch immer tun:

 

„Räume für Kinder schaffen“

2007 bis 2012

 

Als 2007 der letzte „eigene“ Hausmeister aus seiner Wohnung in unserer Schule auszog, wurde schnell der Wunsch in uns wach, diese Räume für die Kinder unserer Schule zu  nutzen.

Wir stellten uns vor, die verschiedenen Räume als Multifunktionsräume zu gestalten, die den ganzen Tag über von verschiedenen Gruppen genutzt werden könnten:

Im Morgen für Kleingruppen im Rahmen von Förderunterricht, Deutsch als Zweitsprache, Lesegruppen, Patenaktionen, im Mittag von den JeKI- Gruppen, den Geigenspielern, Gitarristen, Flötisten … im Nachmittagsbereich als Rückzugsmöglichkeit, Malraum, spezielle Förderkurse, Lesestunden …

Aber immer wieder gab es Einwände.

Der Hauptgrund: Die Stadt Essen hat kein Geld.

So mussten wir selbst tätig werden. Alle unsere Preisgelder, jeder noch so kleine Erlös aus Flohmarkt, Weihnachtsmarkt, Bücherbasar etc. floss in eine große Kasse:

„Räume für Kinder schaffen“ war das Ziel.

 

Unterstützung versprach auch die Bezirksvertretung – und gern wollten wir unsere Feuertreppe des Offenen Ganztages zu Geld machen, die dann nicht mehr nötig gewesen wäre – es hieß: unmöglich – wer braucht eine maßgefertigte, gebrauchte Treppe?

Aber der Durchbruch und endlich die Zusage kam, als die Bauführer tatsächlich einen Abnehmer für die dann nicht mehr benötigte Feuertreppe fanden!

Auch mehrere Monate Umbau über unseren Köpfen ließen uns nicht verzagen – jetzt haben wir unsere neuen Räume und nutzen sie gern – auch für unsere neue Schülerbücherei.

 

Kinder helfen Kindern

 

Als katholische Schule ist es uns wichtig, dass Kinder aufmerksam werden für andere, dass sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und zu teilen.

In vielfältiger Weise unterstützen unsere Kinder Aktionen und Organisationen, die sich um Kinder kümmern.

 

  • Weihnachten im Schulkarton

2009 und 2010

 

Diese Aktion steht stellvertretend für viele Projekte, mit denen wir benachteiligten Kindern in Essen und in der Welt helfen wollen.

Unsere Kinder packten mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Pakete für hilfsbedürftige Kinder. Dabei waren genaue Kriterien zu beachten, damit die Pakete auch verschickt werden konnten. Es gab spezielle Vorgaben für bestimmte Altersgruppen, Jungen oder Mädchen – und alles musste in eine Schuhkarton passen. Was im Unterricht begann, weitete sich aus und wurde in vielen Familien weiter geführt.  Wie groß die Bereitschaft unserer Kinder und ihrer Familien ist, Menschen, besonders Kindern in Not, zu helfen, kann man daran erkennen, dass in beiden Jahren jeweils mehr als 100 Pakete gepackt und verschenkt wurden.

 

  • Lichtblicke

2011

 

Für die Aktion Lichtblicke sammelten wir bei unserm Adventssingen im Dezember 2011.

 In der Kirche St. Hubertus sangen die Kinder und das Kollegium Adventliedern vor Eltern und Freunden der Schule – klassenweise, aber auch alle zusammen.

Das haben wir 2012 wieder vor.

 

  • Kinderschutzbund Essen

Lernen wie man lernt

Bei jedem Schulfest

 

In Essen unterstützen wir den Kinderschutzbund Essen dadurch, dass wir den Erlös unserer Schulfeste mit dem Kinderschutzbund teilen, vornehmlich für das Projekt „Lernen wie man lernt“.

 

  • Wir öffnen unser Herz

 

2007 beteiligten wir uns mit den Kindern unserer Schule an dem Projekt „Wir öffnen unser Herz“, das die NRZ (Neue Ruhr/Neue Rheinzeitung) zusammen mit dem bekannten Kinderliedermacher Suppi Huhn ins Leben rief:

Kinder von fünf Grundschulen, jede für eine Stadt im Ruhrgebiet, erarbeiteten in der Schule gemeinsam mit Suppi Huhn und seinen Kinderkönigen ein ganz besonderes Lied.  Wir vertraten Essen. Dieses Lied wurde in der Schule mit allen Kindern gesungen und aufgenommen und gemeinsam mit den Liedern der Grundschulen aus den anderen Städten auf einer CD veröffentlicht. Außerdem durften alle Kinder unserer Schule auf dem Essener Weihnachtsmarkt gemeinsam mit Suppi Huhn unser Lied vor ihren begeisterten Eltern und den vielen Besuchern  des Weihnachtsmarktes präsentieren.

 

  • Unicef

2012

 

 „Kinder haben Rechte“ war das Thema  im Sachunterricht der vierten Schuljahre. Dabei lernten die Kinder auch, dass es Kindern anderswo nicht so gut geht, sie sogar arbeiten gehen müssen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Spontan  beschlossen die Kinder, für Unicef zu spenden.

 

 

Klassenraum- und Flurgestaltung

1995/96 bis 2011

 

Im Laufe vieler Jahre waren die Klassenräume in der Schule – wie in allen Schulen – immer unansehnlicher geworden. Da wir uns sicher waren und sind, dass eine angenehme Lernumgebung den Kindern beim Lernen hilft (Der Raum als „Erzieher“), begannen wir, die Klassenräume selbst zu renovieren und umzugestalten: Zunächst vereinzelt bekamen die Klassenräume bunte Vorhänge, wurden sie mit Pinnwänden, Regalen und Kissen ausgestattet, Lese- und Medienecken wurden eingerichtet – während einer Projektwoche wurde grundsätzlich überlegt, wie die Schule kinderfreundlich gestaltet werden konnte. Die Flure wurden gestrichen, Geländer farbig lackiert, Bilder aufgehängt und, und, und.

Auch die Räume der „Grundschule von acht bis eins“ wurden größtenteils in Eigeninitiative und mit engagierter Elternmitarbeit in Stand gesetzt, renoviert, gestaltet und mit Möbeln ausgestattet.

 

Der Förderkreis unserer Schule hat beschlossen, jeder Klasse im ersten Schuljahr Geld für die Gestaltung und Verschönerung der Klassenräume  zur Verfügung zu stellen. Die Renovierungsarbeiten erledigen die Kollegen und Kolleginnen gemeinsam mit den Eltern.

Als bewegungsfreudige Schule war es uns wichtig, auch die Flure in das Konzept mit einzubeziehen. Seit 2011 gibt es Bewegungslinien und -punkte auf dem Boden, die an manchen Tagen vorschreiben, wie der Flur zu begehen ist.

 

 

Schülerbücherei

1998 bis 2012

 

Zum 25jährigen Jubiläum unserer Schülerbücherei entwickelten wir, Lehrkräfte und Eltern, ein neues Konzept Schülerbücherei.

Sie hatte in den Jahren zuvor mehr und mehr ein Schattendasein geführt – das wollten wir ändern:

Zunächst renovierten wir im Rahmen der Gestaltung der Räume für die Betreuung „Grundschule von acht bis eins“ einen Raum im Dachgeschoss, erwarben mit Hilfe des Förderkreises und einer Spende der Bezirksvertretung geeignetes Mobiliar und vor allem neue interessante Kinderliteratur.

Im Rahmen einer Lesewoche zum Thema „Unsere Bücherei“ stellten wir den Klassen die neuen Räumlichkeiten und die neuen Bücher vor – und die Kinder waren begeistert. Ein neues Ausleihsystem – in jeder großen Pause öffnen die „Büchereimütter“ unserer Schule die Bücherei für die Kinder – machten die Bücherei schnell zu einem „Renner“ an unserer Schule.

Einmal im Jahr, in der Woche vor den Osterferien, findet seitdem unsere Lesewoche statt. Jedes Jahr steht sie unter einem anderen Thema. Zu diesem Thema wählen die Kinder Bücher aus und stellen sich einem Vorlesewettbewerb. Außerdem besuchen die Schüler die Schülerbücherei zu ausgewählten und phantasievollen Aktionen, die die Mütter in dieser Woche in der Bücherei anbieten.

Die Lesewoche endet mit einem Theaterstück – passend zum Thema der Lesewoche und natürlich mit der Ehrung der Gewinner des Lesewettbewerbs.

 

Als nach einigen Jahren auch hier die Räumlichkeiten zu eng wurden, banden wir unsere Schülerbücherei ein in die Raumplanung unserer Offenen Ganztagsschule – mit neuem Mobiliar und jeder Menge neuer Bücher!

Das hatte den Vorteil, dass die Kinder sich auch im Nachmittag mit den Büchern beschäftigen konnten.

 

Als wir in diesem Jahr, 2012, endlich die neuen Räume im Dachgeschoss beziehen konnten, zog die Bücherei um in einen eigenen Raum – wieder mit mehr Platz für die Bücher.  Mit großem Engagement räumten die mittlerweile 10 Büchereimütter um und auf, sortierten aus, beschafften neu, inventarisierten – die neue Schülerbücherei ist wunderschön geworden und wieder der „Renner“.

 

 

Schulhofgestaltung

1995 bis 2012

 

Unsere Schule hat einen recht kleinen Schulhof.

Da die Schule im Laufe der Jahre aufgrund steigender Schülerzahlen immer größer wurde, wurde der Schulhof für die Kinder zu eng.

Die Kinder  fühlten sich durch die notgedrungene Nähe anderer Kinder im Spiel oft gestört. Das führte dazu, dass Streitigkeiten häufiger wurden und zum Teil auch zu Handgreiflichkeiten und Übergriffen führten.

Im Rahmen unseres Schulprogramms planten und realisierten wir daher in den Jahren 1995/96 und 96/97 eine ökologische und pädagogische Umgestaltung des Schulhofs:

Die durchgehende triste Asphaltdecke wurde an einigen Stellen aufgebrochen, eine Spiellandschaft mit neuen und vorhandenen Spielgeräten wurde neu konzipiert und gebaut, Zonen für verschiedene Spielformen wurden eingerichtet.

Mittelpunkt unseres Schulhofes wurde das große Spielgerüst.

Außerdem legten wir einen Schulgarten an.

Die kinderfreundliche Umgestaltung des Schulhofes in verschiedene Aktionsbereiche und Ruhezonen führte dazu, dass die Kinder mit weniger Aggressionen und motiviert in vielfältiger Weise miteinander spielen können.

 

Größer wurde der Schulhof dadurch aber nicht.

 

Es galt nun, Ideen zu entwickeln, die den Kindern (neben Pausen-Spielzeug)  weitergehende Möglichkeiten zur friedfertigen Pausengestaltung bieten konnten.

 

In den ersten „Ausschreibungen“ und „Wettbewerben“, die in verschiedenen Klassen zu Beginn des Projektes „Schulhofgestaltung“ durchgeführt wurden, war immer wieder angeklungen, dass die Kinder gern eine Grünfläche mit Spiel- und Versteckmöglichkeiten, eine „Landschaft“ gehabt hätten.

Als Möglichkeit bot sich da einzig das sehr schmale Gelände (ein Streifen von ca. 2,50 m Breite) um den Pavillon unserer Schule an. Dieser Streifen war aber ungeeignet.

 

Hinter unserer Schule befindet sich die Bezirkssportanlage Am Krausen Bäumchen. Direkt an unseren Schulhof grenzen der Bolzplatz und ein Teil der Grünanlage, die um die Sportstätten herum angelegt ist. Wir haben vom Schulhof aus einen direkten Zugang zur Bezirkssportanlage (Fluchtweg) zwischen Bolzplatz und diesem Teil des Grüngürtels.

Wir baten daher das Sportamt der Stadt Essen, den direkt an das Schulgelände grenzenden Teil der Grünanlage, einen kleinen Hügel mit Bäumen und Sträuchern, nutzen und dem Schulhof hinzufügen zu dürfen.

Dieser Bitte entsprach das Sportamt unter der Bedingung, dass das Setzen des neuen Zaunes, das Versetzen des alten Zaunes und die Gestaltung des Geländes nicht zu Kosten oder Folgekosten für das Sportamt führen.

 

1998 und 1999 beantragten und erhielten wir Mittel aus dem Programm GÖS – Gestaltung und Öffnung von Schule. Weitere Gelder  brachte die Schule selbst auf.

Wir teilten – nach Überlegungen und Beratungen in Lehrerkonferenzen und Schulkonferenzen - das Vorhaben in zwei Bereiche auf:

  1. Einbeziehung des Hügels in den Schulhof durch Setzen und Versetzen von Zäunen.
  2. Gestaltung des Geländes

 

Mit Unterstützung der verschiedenen städtischen Ämter, von  und Sponsoren  und engagierter Zusammenarbeit von Eltern und Lehrkräften konnten wir den „neuen“ Bereich des Schulhofes bis zum Frühjahr 2005 gestalten.

 

Im Rahmen der Gestaltung der Offenen Ganztagschule 2007 konnte auch der Schulhof weiter umgestaltet werden: die alten Reifen – Tunnel und Pyramide - mussten leider weichen. Jetzt haben wir aber Kletterstangen, mehrere Balancier- und Seilegärten, drei Tischtennisplatten, eine Schaukel, eine neu gestaltete Fläche rund um das Klettergerüst, eine Boulderwand und für die vielen Spielgeräte und für die Pausen und die Betreuungen „Grundschule von acht bis eins“ und „Offene Ganztagsschule“ eine Garage zur Aufbewahrung.

Besonders im Nachmittag werden die Tisch-Bänke-Kombinationen genutzt und die im Hof verteilten Bänke.

Die asphaltierten Flächen des Schulhofes wurden in der letzten Projektwoche für die Verkehrserziehung bemalt, im naturnahen Gelände hinter dem Pavillon entstanden ein Klang- und ein Skulpturengarten.

Im Rahmen der Gewaltprävention war und ist es uns wichtig, den Kindern für ihre jeweilige Pausengestaltung Raum anzubieten, in dem sie die verschiedenen Spiel-, Bewegungs- und Entspannungsbedürfnisse leben können, ohne dass Kampf und Konkurrenz um den knappen Raum herrschen.

 

Daher glauben wir, dass die Nutzung der erweiterten Schulhoffläche in diesem Bereich nicht nur für Entspannung durch mehr Raum sorgt, sondern durch ihre ganz andere Gestaltung neue Herausforderungen friedlicher Art für Kinder bietet.

 

Bereits im Schuljahr 1995/1996 hatten wir auch die Idee, einen Schulgarten anzulegen. Mit dem Wechsel des Hausmeisters war ein Standort, nämlich der ehemalige Hausmeistergarten gefunden. In Zusammenarbeit mit den Eltern wurden sechs Beete angelegt und der Zaun repariert, der von Jugendlichen auf der Suche nach einer Abkürzung zum Sportplatz zerstört worden war.

Im Schuljahr 1997/1998 wurden die Beete an die Klassen 2 - 4 verteilt, die ersten Klassen wurden mit der Bepflanzung der Blumenkästen auf dem Schulhof beauftragt.

Besonders zum Herbst wurde gearbeitet und die Beete und Blumenkästen auf den Frühling vorbereitet (Frühblüher im SU). Die Kinder brachten zum Teil auch eigene Pflanzen aus ihrem Garten mit, die sie in die Beete einpflanzten. Sogar selbst getöpferte Wassertränken oder gesammelte Steine verzierten und verschönerten die Beete. Leider wurden einige Beete zerstört und geplündert und der Frust war bei Schülern und Lehrern groß.

Da alle neuen Anläufe, den Garten anzulegen, immer wieder durch Vandalismus zunichte gemacht wurden, gaben wir die Idee eines Schulgartens an dieser Stelle nach mehreren Jahren schmerzlicher Erfahrung auf und der Bereich wurde im Zuge der weiteren Gestaltung des Schulhofes in eine „offene Klasse“ umgewandelt, in der bei schönem Wetter Klassen den Unterricht nach draußen verlegen können.

Ein neuer Schulgarten wurde im naturnahen Gelände hinter dem Pavillon angelegt- die Apfelbäume tragen bereits seit mehreren Jahren Früchte.

Festgelegte Beete, den Klassen zugeordnet, gibt es nicht mehr, aber immer wieder finden sich Gruppen, die die Flächen bearbeiten und bepflanzen.

Inzwischen ist das Spielgerüst in die Jahre gekommen und muss ersetzt werden. Um das Geld dafür aufbringen zu können, veranstalteten wir mehrere Sponsorenläufe und die Bezirksvertretung unterstützte uns, so dass jetzt ein neues Spielgerüst gebaut wird.

Support:
Alfried Krupp-Schulmedienzentrum