Schule am Krausen Bäumchen
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Schulprogramm

der

Schule Am Krausen Bäumchen

 

1. Leitidee

 

Wir wollen

 

  • dass alle Kinder an unserer Schule gemeinsam, lernen und leben können

 

  • dass sich alle Kinder und Erwachsene in unserer Schule wohlfühlen können

 

Dazu wollen wir

 

  • einander mit Toleranz, Respekt, Vertrauen und Offenheit begegnen

 

  • Kinder entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten  fördern und fordern

 

  • Kinder in einer christlich orientierten Erziehung zu Selbstständigkeit, Verantwortung für sich selbst, für andere und die Umwelt ermutigen bzw. führen

 

2. Wertvolle Schule

 

Schulen sind Stätten der Bildung und Erziehung.

In unserer katholischen Schule hat die Werteerziehung einen besonderen Stellenwert.

 

 

Erziehung in der Schule

 

Erziehung in der Schule kann nur gelingen

 

  • wenn die Werte und Normen, die der Erziehungsarbeit in der Schule zugrunde liegen transparent und öffentlich sind.
  • wenn die Eltern sie kennen (lernen).
  • wenn die Eltern sich mit diesen Zielen einverstanden erklären (können).
  • wenn die Eltern Vertrauen in die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule haben.
  • wenn die Eltern die Erziehungsarbeit der Schule tragen und unterstützen.

 

Grundlage unserer Werteerziehung sind die zwei grundlegenden Werte christlichen Glaubens:

 

Nächstenliebe und Wahrung der Schöpfung.

 

Damit verbinden wir diese Werte und Ziele (Auszug)

 

 

Selbstkompetenz

Fachkompetenz

Sozialkompetenz

  • Fleiß
  • Selbstständigkeit
  • Verantwortung
  • Zuverlässigkeit
  • Leistungsbereitschaft
  • Anstrengungsbereit-schaft
  • Entwicklung von Ausdauer
  • Frustrationstoleranz
  • Kritikfähigkeit
  • Selbstvertrauen
  • Mut
  • Erfolgreiches Lernen in allen Bereichen
  • Unterrichtsprinzipien:
  • Lernen mit allen Sinnen
  • Offene Unterrichtsformen
  • Handlungsorientiertes Lernen
  • Ehrlichkeit
  • Achtung vor den Mitmenschen
  • Rücksicht
  • Toleranz
  • Respekt
  • Hilfsbereitschaft
  • Höflichkeit
  • Verantwortung
  • Teilen
  • Fairness
  • Gleichberechtigung

 

Katholische Schule

 

Wir glauben, dass alle Menschen von Gott geliebte Geschöpfe sind und leiten daraus unseren Umgang miteinander ab.

Die Welt begreifen wir nicht nur als Umwelt, sondern als Schöpfung, für die wir Verantwortung tragen.

 

·          Die Kinder entwickeln in der Klassengemeinschaft eine positive Streit- und Friedenskultur. Sie erfahren die Bedeutung von Freundschaft untereinander und mit Gott.

 

·          Wichtig sind uns auch die Feste und Festzeiten im Jahreskreis, die wir in ihrer christlichen Bedeutung mit den Kindern zusammen erarbeiten und fächerintegrierend ausgestalten.

 

·          Auf der Grundlage des eigenen, christlichen Glaubens lernen die Kinder

andere Religionen kennen.

 

·          An jedem Mittwoch feiern die Schüler der 3. und 4. Klassen in der Kirche St. Hubertus Gottesdienst.

            Die gesamte Schulgemeinde feiert das Erntedankfest, Weihnachten und das Ende des Schuljahres in einem von den Kindern gestalteten Gottesdienst.

 

·          Kontaktstunden des Pastors der Gemeinde St. Hubertus und Raphael  tragen dazu bei, die Kinder mit Gemeinde und Glaubensfragen vertraut zu machen.

 

Bewegungsfreudige Schule

 

Neben Werteerziehung, katholischer Schule und sozialer Erziehung liegt der Schwerpunkt unseres Schulprogramms auf der  bewegungsfreudigen Schule.

 

Die veränderte Lebenswelt der Kinder, steigende Motorisierung, durchgestylte Tagesabläufe sind nur einige Stichworte, die auf eine immer bewegungsärmere Umwelt der Kinder schließen lassen. Wir in der Schule nehmen dabei eine immer wichtigere Aufgabe ein, Kinder in ihrer Entwicklung und ihrem Bewegungsverhalten adäquat zu fördern.

Zweimal – 2008 und 2010 - wurden wir als „Bewegungsfreudige Schule“ ausgezeichnet.

 

Bewegung am Schulmorgen

 

Wir planen den Unterricht im Team, ob eine unterrichtliche Erschließung im konkreten Fall durch einen handelnden Umgang, also in Bewegung, möglich ist. Hier einige exemplarische Beispiele aus unserem „bewegten ABC“:

 

Anfangsunterricht mit vielfältigen Bewegungspausen

Buchstabenturnen, Bundesjugendspiele, Basketball

Cirkeltraining

Diktate in Form von Schleichdiktaten

Entspannungsübungen, Experimentieren

Fußballtage

Gedichte lernen mit Körpersprache

Hüpfen von Zahlenmengen, Hüpfkästchen

Individuelle Förderung, Instrumente kennenlernen und spielen

Jedem Kind ein Instrument

Klettern auf dem Klettergerüst, Klassenfahrten

Linien zur Bewegungsförderung im Schulflur, Lauftreff

Musikunterricht mit Bewegungsliedern

Nachmittage der Offenen Tür mit Bewegungsangeboten

Offener Unterricht, Offener Ganztag mit Sport-Arbeitsgemeinschaften

Pausenspielkisten

Radfahrtraining, Rollertraining

Schulgarten, Sponsorenlauf

Turnen, Tanzfest

Unterricht mit Bewegungspausen, Unterrichtsgänge und -fahrten

Verkehrserziehung

Weihnachtssingen und –basteln

Zirkusprojekt

 

Bewegte Pause

 

Unsere Schule hat einen ökologisch gestalteten Schulhof mit vielen Spiel- und Entspannungsangeboten: Spielgerüst, Seilgärten, Boulderwand, Rückzugs-möglichkeiten zur Entspannung im naturnahen Schulgelände.

Spielekisten für die Pause werden auf dem Schulhof aber auch bei Regenpausen im Gebäude benutzt.

Diese Kisten für jede Klasse werden immer wieder ergänzt und neu ausgestattet vom Förderkreis unserer Schule.

 

Bewegung im ganzen Haus – Projekte, AGs, OGS

 

Projekte:

 

Alle zwei Jahre steht die Projektwoche an – oft mit bewegungs-orientierten Inhalten.

Zur „Walking school“ werden die Kinder zweimal im Jahr aufgefordert,, zu Fuß zur Schule zu kommen. Dafür werden sie freundlich von Elternvertretern empfangen und angemessen belohnt.

Als Beiträge zur Gewaltprävention führen wir seit Jahren in den 3. und 4. Schuljahren das  Projekt „Mein Körper gehört mir“ mit der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück durch.

 

Schulfest:

 

Im Wechsel mit der Projektwoche findet das Schulfest statt. Inzwischen planen wir, das Schulfest abwechselnd mit der Zirkuswoche zu veranstalten, so dass jedes Kind im Laufe der vier Grundschuljahre einmal im Zirkus auftreten kann.

Arbeitsgemeinschaften:

 

In zwei Basketball-AGs werden Kinder in zwei Gruppen (Kl.1/2 und 3/4) von einem erfahrenen Jugendtrainier des ETB fürs Basketballspiel begeistert.

Im Rahmen der Talentförderung  spielen Kinder Tennis, fahren Kanu bzw. können an Schwimmkursen teilnehmen. Im Nachmittag bieten wir für Die Kinder Arbeitsgemeinschaften wie z.B. Tanz an. Regelmäßig finden Selbstvertrauenskurse in Zusammenarbeit mit dem WSD statt.

 

Offene Ganztagsschule (OGS):

 

In unserem Dachstübchen werden die Kinder von erfahrenen Erzieherinnen bis 16.00/16.30 Uhr betreut.  Dem Bewegungsdrang der Kinder wird auch in dieser Zeit besonders Rechnung getragen. Verschiedene Spiel- und Bauecken sind in den Räumen vorhanden. Natürlich können die Kinder alle Räume der Schule nutzen.

Das Außengelände bietet erstklassige Voraussetzungen für Bewegung. In sechs Sport AGs werden Jungensport, Mädchensport, Fußball, Tanz, Wald-AG, Rhythmische Sportgymnastik und Fußball angeboten.

 

Schulinterne und externe Sport- und Bewegungsveranstaltungen:

 

Im Herbst findet unser Lauftreff statt, manchmal als Sponsorenlauf.

In den letzten Schulwochen vor den großen Ferien ist dann immer Zeit für unser Sportfest, die Bundesjugendspiele.

Auch das Abschluss-Fußballspiel findet in den letzten Schulwochen statt.

In jedem Jahr nehmen wir am Tanzfest der Essener Grundschulen und an der Pendelstaffel teil.

 

Ausflüge /Klassenfahrten:

 

Bei der Auswahl der Ausflüge und Klassenfahrten in den vier Grundschuljahren werden häufig sportliche Angebote ausgewählt und der hohe Bewegungsdrang der Kinder berücksichtigt.

Zusammenarbeit mit Eltern:

 

Eltern unterstützen uns bei allen sportlichen Großveranstaltungen, in sportlichen Projekten und bei Klassenfahrten und Ausflügen.

 

Der Raum als weiterer Bewegungserzieher

 

Auch die Gestaltung der Klassenräume schafft und provoziert Bewegung, z. B.  Sitzkreise, Freiflächen, Gruppentische,… .

Die Schulflure sollen durch eine neue Initiative zur stetigen Bewegung animieren. Hier wurden farbige Punkte und Streifen aufgeklebt, die die Kinder zum Hüpfen, Slalom laufen und Springen auffordern.

 

„Räume für Kinder schaffen“ hieß eines unserer großen Projekte in den letzten Jahren:

Nach jahrelangem Ringen gelang es uns, dank großzügiger Sponsoren und großem Engagement von Kindern, Lehrkräften und Eltern, die ehemalige Hausmeisterwohnung in „Räume für Kinder“ zu verwandeln.

Auch unsere Schülerbücherei zog in einen der Räume um und bietet nun ein größeres Angebot für die Kinder.

 

Sportunterricht

 

Um den Sportunterricht an unserer Schule zu unterstützen, hat der Förderkreis unserer Schule, in dem viele Eltern Mitglied sind, viele Sport- und Spielgeräte angeschafft: für die große Turnhalle, wo wir nun eigene Schränke mit vielfältigem Material zur Verfügung haben, für den Schwimmunterricht, im Hauptbad in zwei eigenen großen Wagen untergebracht, und für die Spiel- und  Bewegungsstunden in unserer Schule auf dem Schulhof, Sportplatz oder in der Gymnastikhalle.

 

Sportförderunterricht

 

Seit diesem Schuljahr können wir für die Kinder unserer Schule auch Sportförderunterricht anbieten – eine Kollegin hat eine entsprechende Qualifikationserweiterung gemacht. Unter ihrer Leitung entwickelte das Kollegium gemeinsam ein Konzept, um zunächst Kinder der ersten beiden Schuljahre in diesem Bereich zu fördern. Dazu erwarben wir Bewegungs- und Spielgeräte, die die Bewegungserziehung und motorische Förderung besonders unterstützen.

 

Soziale Erziehung

 

Grundlagen für unser Arbeiten sind das gegenseitige Vertrauen aller an Schule beteiligten Personen sowie die Toleranz dem anderen gegenüber.

Kinder und Lehrer sollen in einem stress- und angstfreien Klima friedlich miteinander arbeiten können.

Lehrer, Erzieher, Eltern und Schüler unserer Schule übernehmen mit ihrem Handeln Verantwortung für sich und die Schulgemeinschaft.

 

Umwelt

 

Unsere Aufgabe ist nicht nur die Vermittlung von Fachwissen laut Lehrplan der unterschiedlichen Fächer, sondern die Umwelterziehung, d.h. die Erziehung für das Leben mit der Hinführung zu Umweltsensibilität und Umweltverantwortung.

An unserer Schule bekommen die Kinder die Möglichkeit in diesem Bereich Erfahrungen zu sammeln und ihre Persönlichkeit zu entwickeln und zu stärken sowie den verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit der Natur zu fördern und im Idealfall zu verinnerlichen durch handlungsorientierten Unterricht:

 

Lernen mit allen Sinnen, um die Umwelt durch Be-greifen ins Bewusstsein zu rücken (z.B. durch Bereitstellen und Mitbringen von realen Dingen wie Obst und Gemüse)

 

Schaffung von Möglichkeiten einer wachsenden Naturentfremdung entgegenzuwirken ( z.B. Einrichten des Schulgartens, Pflege von Blumen in den Klassen, Tiere (Fische) in der Schule)

 

Bewusstmachen der Schöpfung und Achtung davor ( z.B. Erntedank-Gottesdienst)

 

Pflege eins verantwortungsvollen und friedlichen Miteinanders (z.B. Hausordnung, Regeln in den Klassen)

 

Sparsamen Umgang mit Ressourcen (z.B. Mülltrennung in den Klassen, Stromverbrauch reduzieren)

 

Sucht- und Gewaltprävention

Prävention gegen sexuellen Missbrauch

 

Sucht und Gewalt im Kindesalter haben – verkürzt dargestellt - oft die gleiche Ursache bei Kindern: Mangelndes Selbstwertgefühl kann sich bei Kindern in Suchtverhalten (Suchen nach Auswegen, Fluchten, Trost, Ablenkung, Verdrängung, Ersatzbefriedigung ...) äußern.

Andere Kinder richten sich in ihrer Not gegen andere, weil sie sich in Aggression und körperlichen Situationen als gut, stark und bewundernswert, bewunderungswürdig und als „tolle Siegertypen“ erleben wollen, d.h. ein Gefühl spüren wollen (und können), dass ihnen sonst oft versagt bleibt.

 

Kinder stärken

 

Ziel der Sucht- und Gewaltprävention muss es daher sein, Kinder zu stärken.

Schule muss ihnen die Möglichkeit für Erfahrungen zu bieten, in denen sie

  • Erfolge haben
  • positive Verstärkung wünschenswerter Verhaltensweisen bekommen
  • klare Regeln kennenlernen und Einsicht in ihre Wichtigkeit erfahren
  • auf das Einhalten verpflichtet werden und Konsequenzen für ihr Verhalten kennen lernen
  • negative Momente ertragen und überwinden zu lernen,
  • Anstrengungsbereitschaft entwickeln
  • durch positive Lebenserfahrungen Selbstwertgefühl aufbauen
  • Körpergefühl entwickeln und dabei eigene Fähigkeiten und Grenzen zu erfahren und auch dadurch
  • Selbstvertrauen in eigene Fähigkeiten entwickeln.

 

An unserer Schule sind dies allgemeine und alltägliche Erziehungsziele, die wir uns und der Schulgemeinde in besonderen Aktionen immer wieder ganz bewusst machen wollen.

 

Gewaltprävention:

 

In der Schuleingangsphase lernen die Kinder in einem zwei  Jahre umfassenden Projekt z.B. „Faustlos“, sich angemessen zu verhalten.

In Projekttagen oder -Wochen wird mit den Kindern spielerisch die Thematik behandelt, z.B. in Form eines Freundschaftstages.

Suchtprävention

 

Suchtprävention ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und findet sich in unserem Schulleben an vielen Stellen eingebunden, z.B. in unserem Konzept als

  • Bewegungsfreudige Schule
  • Gesunde Ernährung als Schulprinzip

 

Für die Schule gelten feste Regeln, die die Eltern bei Informationsveranstaltungen und ersten Elternabenden erfahren:

  • Alle Kinder unserer Schule bringen ein gesundes Frühstück mit.
  • Süßigkeiten sind in der Regel nicht erlaubt. Ausnahme: Geburtstag.
  • Neben der Schulmilch bieten wir in allen Klassen Mineralwasser an.
  • Unsere „Apfelkiste“: den Kindern werden in einem Korb im Flur Äpfel (aus regionalem Anbau) angeboten.

 

Prävention gegensexuellen Missbrauch

 

Alle zwei Jahre laden wir die Theaterpädagogische Werkstatt mit ihrem Präventions-Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir“ zu uns in die Schule ein.

 

Projekte

 

Einmal jährlich, vor den Herbstferien, veranstalten wir zum Erntedank-Fest Projekte in allen Klassen, die sich besonders der (gesunden) Ernährung widmen.

In Abständen findet das „gesunde Schulbuffet“ statt. Es ist eingebettet in Projekttage oder –wochen, zu denen auch Informationen zur gesunden Ernährung für Eltern angeboten werden.

 

Betreuung

 

Die „Grundschule von acht bis eins“ bietet regelmäßig Rohkost und Obst an.

In der Offene Ganztagsschule wird das Essen von einem Caterer geliefert. Großen Wert legen wir auf eine abwechslungsreiche, kindgerechte und gesunde Ernährung. Es gibt täglich Obst, Gemüse und Rohkost, jederzeit Getränke (Mineralwasser,) und kleine Zwischenmahlzeiten im Nachmittag.

3. Schule als Lebensraum

 

Auf der Grundlage eines erziehenden Unterrichts möchten wir den Kindern viel Raum für Lern-, Erfahrungs-, Handlungs- und Lebensmöglichkeiten innerhalb aber auch außerhalb von Unterricht und Schule anbieten.

 

Klassenraumgestaltung

 

Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule bleiben in der Regel vier Jahre mit ihrer Klasse im gleichen Klassenraum, sodass vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung bestehen.

Mit Elternhilfe wurden Klassenräume gestrichen, Vorhänge für die Fenster genäht und Computerecken eingerichtet. Offene Regale bieten Platz für unterschiedliches Freiarbeitsmaterial, Bücher und für Material der Kinder, das in der Schule bleiben kann.

Da wir Wert darauf legen, Arbeiten der Kinder auszustellen und zu veröffentlichen, gibt es in jedem Klassenraum zahlreiche Pinnwände, an denen Bilder, Plakate und andere Arbeiten der Kinder aufgehängt werden.

Die Fenster werden entsprechend der Jahreszeit mit Bastelarbeiten der Kinder geschmückt.

„Klassenraumdienste“ tragen dazu bei, dass Kinder lernen mit all den Dingen verantwortungsbewusst umzugehen und „ihren“ Raum in Ordnung zu halten.

Im jeweils ersten Schuljahr unterstützt der Förderkreis der Schule die Lehrkräfte und Klassenpflegschaft bei der Gestaltung des Klassenraumes mit einem finanziellen Beitrag.

 

Regeln und Rituale

 

1997/1998 entwickelten die Kinder mit den Lehrerinnen und Lehrern Regeln für das Verhalten im Schulgebäude und auf dem Schulhof. Diese Hausordnung (s.u.) wird in regelmäßigen Abständen überprüft und aktualisiert.

 

Nicht nur Regeln sind für Kinder wichtig sondern auch Rituale, da sie ihnen eine klare Orientierung und Sicherheit geben.

Es gibt an unserer Schule Rituale, in den einzelnen Klassen, z.B.: Erzählkreis am Montagmorgen, täglich gleicher Beginn des Schulmorgens mit Begrüßung, Singen, Tagesplan besprechen..., Klassendienste...

Es gibt aber auch Rituale, die für die ganze Schule gelten und oft eng mit Festen und Feiern im Jahreskreis verbunden sind, z.B.: Einschulungsfeier, Patenschaften, Adventssingen, Weihnachts- und Abschlussgottesdienst, Schulfest, Projektwoche...

 

 

 

 

Hausordnung

der Schule Am Krausen Bäumchen

 

 

 

Regel

 

Konsequenz bei Verstoß:

1

 

Wir gehen kameradschaftlich und fair miteinander um.

Wir verhalten uns höflich und rücksichtsvoll Erwachsenen und Kindern gegenüber.

 

- leichte Verstöße: Regel abschreiben und

  schriftlich begründen;

- schwere, wiederholte Verstöße:

  schriftliche Information der Eltern durch

  die Schulleiterin, Unterschrift der Eltern

 

2

 

Auf den Spielgeräten dürfen alle spielen.

 

 

Spielgeräteverbot

3

 

Während der Pausen halten wir uns nur auf dem Schulhof auf und verlassen ihn nicht.

Schultore und –zäune sind keine Spielgeräte.

Sie werden nicht überklettert.

Wir spielen Fußball nur

  • auf dem Sportplatz
  • bei trockenem Wetter
  • mit Bällen aus den Spielekisten

 

 

Regel abschreiben und schriftlich begründen.

Mitteilung an die Eltern /Unterschrift der Eltern

 

 

 

Fußballverbot (mindestens 2x)

4

 

In die Schülerbücherei gehen wir zu Beginn der Pause.

 

 

5

 

Wenn wir in der Pause Hilfe benötigen, gehen wir zuerst zur Lehrerin oder dem Lehrer auf dem Schulhof.

 

 

6

 

Wir spielen nicht in den Toiletten.

 

Wir halten die Toiletten sauber.

 

Regel abschreiben und schriftlich begründen / Unterschrift der Eltern

Toiletten reinigen. Mitteilung an die Eltern

 / Unterschrift der Eltern

 

7

 

So verhalten wir uns im Schulgebäude:

  • Wir verhalten uns so leise, dass andere nicht gestört werden.
  • Wir  rennen und toben nicht.
  • Wir tragen Hausschuhe. Die Straßenschuhe stehen auf den Schuhregalen. Nach Schulschluss stehen die Hausschuhe auf den Schuhregalen.

 

 

Regel abschreiben und schriftlich begründen. / Unterschrift der Eltern

 

8

 

Wir gehen sorgfältig mit der Einrichtung und Ausstattung um.

Wir achten auf die Spiele und Spielekisten.

Müll werfen wir in den Mülleimer.

 

 

Ersatz für Zerstörtes, Verschwundenes

 

 

Aufsammeln des gesamten Mülls

9

 

Über die Regenpause entscheidet der Lehrer oder die Lehrerin der Pausenaufsicht.

Während der Regenpause halten wir uns im Klassenraum auf.

 

 

Regel abschreiben und schriftlich begründen. / Unterschrift der Eltern

 

 

________________________      ___________________________          _____________________ Unterschrift des Kindes                       Unterschrift der Erziehungsberechtigten      Unterschrift der Lehrkraft

 

Entspannung

 

Geht man davon aus, dass Angespanntheit und hohe motorische Unruhe Lernen im Allgemeinen behindern, dann sind Entspannungsübungen zum Abbau von Anspannung und Erregung, z.B. Phantasiereisen, Malen mit leiser Musik, gegenseitige „Massagen (Wetterkarte“, „Nilpferd waschen“, „Pizza belegen“) und Entspannungsspiele („Kopf in den Sand“, „Geräusche raten“ …) fast immer angezeigt.

Die dabei entstehende und notwendige Ruhe wird von den meisten Kindern als sehr angenehm empfunden. Damit können die Übungen nicht nur für Entspannung im Unterricht sorgen sondern auch für ein entspanntes Lernen.

 

Gestaltung der Pausen

 

  1.      Spielekisten für die Pause

 

Mit Hilfe des Förderkreises unserer Schule wurden für jede Klasse Spielekisten angeschafft, damit die Kinder mit Hilfe der darin befindlichen Spiele ihre Pause attraktiver gestalten konnten.

 

  1.      Neue Zeiten für die Pausen

 

Die Unterrichts- und Pausenzeiten an unserer Schule wurden verändert:

Der Unterricht beginnt nun um 8.00 Uhr. Die erste Hofpause beginnt um 9.35 Uhr und endet um 9.50 Uhr. Daran schließt sich eine fünfzehnminütige Frühstückspause an.

Die zweite Hofpause ist von 11.35 Uhr bis 11.50 Uhr.

 

  1. Schülerbücherei

 

Dank des großen Engagements der Eltern, mit Hilfe der „Büchereimütter“, ist die Bücherei in jeder großen Pause für die Kinder sowohl als Lesezeit als auch als Ausleihe geöffnet.

Erfreulicherweise wird die Schülerbücherei von Kindern aus allen Klassen gerne besucht und genutzt und ist als Einrichtung an unserer Schule nicht mehr wegzudenken.

Während der Lesewoche, die jedes Jahr vor den Osterferien stattfindet, bieten die Lesemütter zudem ein großes interessantes, auf das Thema der Lesewoche zugeschnittenes Programm für alle Klassen an, die dieses über die Pausenzeiten hinaus sehr gern annehmen.

 

 

 

 

 

 

 „Dachstübchen“

 

Grundschule von acht bis eins

Seit 1994 bieten wir die Betreuung „Grundschule von acht bis eins“ an

Wir haben zwei Gruppen: eine städtische Gruppe, die zugleich Bestandteil der Offenen Ganztagsschule ist und eine Gruppe in der Trägerschaft des Förderkreises unserer Schule. Zwei Erzieherinnen leiten die Gruppen. Beide Gruppen arbeiten sehr eng zusammen.

Die Betreuung beginnt um 10.50 Uhr mit der 4. Stunde und endet um 13.20 Uhr mit Unterrichtsschluss.

In einer Atmosphäre ohne Leistungsdruck können die Schüler ihren Interessen nachgehen, aber auch neue Dinge ausprobieren. Es gibt Spiele, Bastelmaterial, Bücher, Bauklötze für die Betreuung in Raum, aber auch viel Spielzeug und Spiel- und Sportgeräte für den Aufenthalt auf dem Schulhof. 

 

Die Betreuungsgruppen an unserer Schule sind im Dachgeschoss und in einem Raum in ersten Stock untergebracht.

 

Die Offene Ganztagsschule

 

Seit 2003  ist die Schule Am Krausen Bäumchen „Offene Ganztagsschule“.

 

Unser pädagogisches Konzept:

Gemeinsam mit den Lehrkräften unserer Schule wurde, fußend auf dem in den Jahren entwickelten Schulprogramm, die Offene Ganztagschule entwickelt und in das Schulleben eingebunden.

Offene Unterrichtsformen und Kontakte zwischen Klassen z.B. durch Patenschaften zwischen den Klassen 4 und 1 und klassen- und jahrgangsübergreifender Unterricht brechen das starre Unterrichten nach der 45-Minuten-Einheit im Morgen auf. Dieses Angebot wird in der Offenen Ganztagsschule weitergeführt und im Vormittagsbereich durch zusätzliche Angebote in der Schuleingangsphase bereichert. Außerdem sind unsere Erzieherinnen in die Schuleingangsdiagnostik und das Schulspiel mit eingebunden.

Ziel ist die Rhythmisierung des Schultages in Phasen der Spannung, Anspannung und der Entspannung.

Dazu bieten die Räume im Dachgeschoss viele Möglichkeiten.

 

Die Kolleginnen und Kollegen in der Offenen Ganztagsschule bieten über den Unterricht hinaus pädagogisch fundierte und aufeinander abgestimmte abwechslungsreiche , altersgemäße und interessengeleitete Angebote an.

Außerdem arbeiten wir seit vielen Jahren eng mit außerschulischen Partnern, wie Sportvereinen, der katholischen Gemeinde, der Gemeinde- und Stadtbücherei, Künstlern und weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern aus dem Stadtteil  zusammen.

 

Die gemeinsame pädagogische Arbeit hat ein Ziel:

Die Kinder sollen ihre Fähigkeiten kennen lernen, ihre Fertigkeiten weiter entwickeln, ihre soziale Kompetenz  und ihr Selbstvertrauen stärken und so ihre Persönlichkeit entfalten.

 

Das zeitliche Konzept:

Unsere Schule bietet die Offene Ganztagsschule in der Zeit von 7 bis 16.30 Uhr an.

Vor dem Unterricht werden Kinder von zwei Honorarkräften betreut, die bei Bedarf auch ein Frühstück anbieten.

 

Im Vormittagsbereich arbeiten die Erzieherinnen gemeinsam mit den Lehrkräften im Unterricht der Schuleingangsphase und arbeiten mit Kindern in Kleingruppen.

 

Nach dem Essen erledigen die Kinder ihre Hausaufgaben in kleinen Gruppen in den Klassenräumen und werden dabei von qualifizierten Personen betreut und angeleitet. In besonderen Fällen gibt es auch Hausaufgabenhilfe.

 

An die Lernzeit schließen sich freizeitpädagogische Angebote für die Kinder an, entweder in Form von Arbeitsgemeinschaften, die von den Erzieherinnen und außerschulischem Personal, z.B. Sportvereinen, angeboten werden.

 

Personalkonzept und Personalorganisation:

Die Erzieherinnen unserer Schule gehören zum Kollegium.

In unserer Offenen Ganztagsschule gibt es ein festes Team aus pädagogischen Ganz- und Halbtagskräften.

Dazu kommen  Honorarkräfte, ehrenamtliche Mitarbeiter und Praktikanten.

Alle Gruppen, die drei Gruppen der Offenen Ganztagsschule und die beiden Gruppen der Betreuungsmaßnahme „Grundschule von acht bis eins’“  arbeiten sehr eng miteinander.

Einige Erzieherinnen arbeiten in beiden Maßnahmen.

Außerdem arbeiten die  Lehrkräfte in der Offenen Ganztagsschule mit. 

Das Programm wird in gemeinsamen Besprechungen und Konferenzen stetig überprüft, überarbeitet und weiterentwickelt.

 

Das Raumkonzept:

Für die Offene Ganztagsschule wurden die Räume im Dachgeschoss der Schule, die vorher bereits von den Betreuungen „Grundschule von acht bis eins“ und „Dreizehn Plus“ genutzt wurden, renoviert und weiter ausgebaut.

 

Neben dem „Standardprogramm“ - zwei Gruppenräume und ein Essensraum, Spül- und Ausgabeküche - stehen der Offenen Ganztagsschule die Räume der ehemaligen Hausmeisterwohnung sowie Toiletten im Dachgeschoss der Schule  zur Verfügung.

Die Räume im Dachgeschoss bieten durch Erker, Raumnischen und  gestaltete Raumecken unter den Schrägen vielfältige Möglichkeiten auch  zur Entspannung.

Darüber hinaus nutzen wir weitere Räume der Schule: den Raum der zweiten Gruppe „Grundschule von acht bis eins“, den Kunstraum, den Musikraum und den Gymnastikraum, die Klassenräume für die Lernzeit und das gesamte Außengelände.

 

Schulhofgestaltung

 

Unsere Schule hat einen recht kleinen Schulhof.

Im Rahmen unseres Schulprogramms planten und realisierten wir daher in den Jahren 1995/96 und 96/97 eine ökologische und pädagogische Umgestaltung des Schulhofs u.a. nit der Entsiegelung von Asphaltflächen und dem Bau eines Spielgerüstes.

In den ersten „Ausschreibungen“ und „Wettbewerben“, die in verschiedenen Klassen zu Beginn des Projektes „Schulhofgestaltung“ durchgeführt wurden, war immer wieder angeklungen, dass die Kinder gern eine Grünfläche mit Spiel- und Versteckmöglichkeiten, eine „Landschaft“ gehabt hätten.

 

Hinter unserer Schule befindet sich die Bezirkssportanlage Am Krausen Bäumchen. Direkt an unseren Schulhof grenzen der Bolzplatz und ein Teil der Grünanlage, die um die Sportstätten herum angelegt ist. Wir haben vom Schulhof aus einen direkten Zugang zur Bezirkssportanlage (Fluchtweg) zwischen Bolzplatz und diesem Teil des Grüngürtels.

Wir baten daher das Sportamt der Stadt Essen, den direkt an das Schulgelände grenzenden Teil der Grünanlage, einen kleinen Hügel mit Bäumen und Sträuchern, nutzen und dem Schulhof hinzufügen zu dürfen.

Dieser Bitte entsprach das Sportamt.

 

Im Rahmen der Gestaltung der Offenen Ganztagschule konnte auch der Schulhof weiter umgestaltet werden: Jetzt haben wir Kletterstangen, mehrere Balancier- und Seilegärten, drei Tischtennisplatten, eine Schaukel, eine neu gestaltete Fläche rund um das Klettergerüst, eine Boulderwand und für die vielen Spielgeräte und für die Pausen und die Betreuungen „Grundschule von acht bis eins“ und „Offene Ganztagsschule“ eine Garage  zur Aufbewahrung.

Die asphaltierten Flächen des Schulhofes wurden in der letzten Projektwoche für die Verkehrserziehung bemalt, im naturnahen Gelände hinter dem Pavillon entstanden ein Klang- und ein Skulpturengarten.

 

Der Schulgarten

 

Bereits im Schuljahr 1995/1996 entwickelte sich die Idee, einen Schulgarten anzulegen. Besonders zum Herbst wurde gearbeitet und die Beete und Blumenkästen auf den Frühling vorbereitet (Frühblüher im Sachunterricht). Die Kinder brachten zum Teil auch eigene Pflanzen aus ihrem Garten mit, die sie in die Beete einpflanzten. Leider wurden einige Beete zerstört und geplündert und der Frust war bei Schülern und Lehrern groß.

Da alle neuen Anläufe, den Garten anzulegen, immer wieder durch Vandalismus zunichte gemacht wurden, gaben wir die Idee eines Schulgartens an dieser Stelle nach mehreren Jahren schmerzlicher Erfahrung auf und der Bereich wurde im Zuge der weiteren Gestaltung des Schulhofes in eine „offene Klasse“ umgewandelt, in der bei schönem Wetter Klassen den Unterricht nach draußen verlegen können.

Eine neuer Schulgarten wurde im naturnahen Gelände hinter dem Pavillon angelegt- die Apfelbäume tragen bereits seit mehrere Jahren Früchte.

In der letzten Projektwoche wurden dort zudem ein Kunst-Parcours und ein Musikgarten angelegt.

 

Unterrichtsgänge und außerschulische Lernorte

 

So weit wie möglich planen wir zu unseren Themen in den einzelnen Fächern Unterrichtsgänge ein, da Kinder am konkreten Beispiel in der originalen Begegnung am besten lernen. Diese Unterrichtsgänge beginnen zum Beispiel im ersten Schuljahr mit einem Rundgang durch die Schule. Im Laufe der weiteren Schuljahre ergeben sich zu vielen Themen – nicht nur im Sachunterricht – die Möglichkeiten „vor Ort“ zu lernen.

 

Klassenfahrten

 

Einige Klassen fahren bereits im ersten oder zweiten Schuljahr  für eine Nacht in die nähere Umgebung (z.B. zum Haus Altfrid in Kettwig).

Am Ende des dritten Schuljahres bzw. zu Beginn  des vierten Schuljahres  findet eine längere (3-5 Tage) Klassenfahrt innerhalb von Nordrhein-Westfalen statt. Hier gibt es unterschiedliche Ziele und Schwerpunkte (Reiter- oder Bauernhöfe, Jugendherbergen mit Themenangeboten...).

 

Ausflüge

 

Im Gegensatz zu Unterrichtsgängen oder dem Aufsuchen außerschulischer Lernorte sind Ausflüge nicht unbedingt unterrichtsgebunden. Auf einem Ausflug wird gemeinsam gespielt, etwas erlebt, ein Picknick veranstaltet, können auch Eltern und vielleicht Geschwisterkinder mitgehen.

In den ersten beiden Schuljahren stehen oft das nahe gelegene Siepental und der Grugapark auf dem Programm.

Im 3. und 4. Schuljahr werden auch Ziele ausgesucht, die weiter entfernt liegen und mit Bus oder Bahn zu erreichen sind

Im Rahmen der Projektwochen planen wir einen themenbezogenen Schulausflug ein.

 

Tanzfest

 

Einmal im Jahr findet das Tanzfest der Essener Grundschulen statt.

Daran nehmen regelmäßig eine oder mehrere Klassen unserer Schule teil.

Es ist immer ein schönes Erlebnis.

 

Museumsbesuche /Theaterbesuche

 

Traditionell arbeitet unsere Schule in den Fächern Kunst/Textilgestaltung und Sachunterricht mit dem Folkwang-Museum und dem Ruhrmuseum  zusammen.

Mindestens einmal im Schuljahr besuchen wir mit den Kindern ein Theaterstück in einem der Essener Theaterhäuser. Es kommt aber auch vor, dass die Schauspieler mit ihrer Vorstellung zu uns in die Schule kommen.

 

Der Weg in unsere Schule:

Das Begegnungsjahr bis zur Einschulung

 

Informationen

Mit Plakaten und Elternbriefen laden wir Eltern zukünftiger Erstklässler zu einem Informationsabend in unsere Schule ein. Am Vormittag der Offenen Tür, in der Regel am Freitag vor den Herbstferien zum Thema Erntedank und am Nachmittag der Offenen Tür am Basteltag können Kinder und Eltern Unterricht und das Schulleben an unserer Schule kennenlernen.

 

Anmeldung

Zur Anmeldung bringen die Eltern neben den erforderlichen Unterlagen (Geburtsurkunde, Ergebnis der Sprachstandserhebung, ggf. Diagnosebogen des Kindergartens) ihr Kind mit zur Schule. Während das Kind am Schulspiel  teilnimmt, werden die Eltern bei Kaffee und Plätzchen von Vertretern des Förderkreises über den Förderkreis und die Schule informiert. Danach erfolgt die Anmeldung bei der Schulleiterin oder dem Konrektor.

 

Begegnungsjahr

In der Zeitspanne zwischen der Anmeldung im Herbst eines Jahres und der Einschulung im August/September des Folgejahres wird der Kontakt zwischen Familie und Schule sufrechterhalten:

 Nach der Anmeldung steht die schulamtsärztliche Untersuchung an. Das Ergebnis wird den Eltern und der aufnehmenden Schule mitgeteilt.

Die Schule, Schulleitung bzw. Lehrkräfte nehmen Kontakt zu den Kindergärten auf, um die Kinder besser kennen zu lernen.

Wir laden die Kinder im Frühjahr zum zweiten Teil des Schulspiels ein. Die Dritt- oder Viertklässler unserer Schule besuchen die Kindergärten zu Vorlesestunden, die Kindergartenkinder besuchen unsere ersten Klassen im Unterricht.

Sobald die Stadt Essen ihr OK gibt, erhalten die Eltern eine Anmeldebestätigung. Ablehnungen mussten wir bisher Gott sei Dank noch nie aussprechen.

 

Wenn wir wissen, welche Kinder bei uns aufgenommen werden können und wer die Klassenleitungen übernehmen kann, werden die Klassen eingeteilt. Wichtigstes Kriterium ist dabei der Wunschpartner des Kindes.

Nun schreiben die Paten, die zukünftigen Viertklässler, ihrem zukünftigen  Patenkind einen Brief und stellen sich vor.

Auf einem Elternabend – vor den Ferien, spätestens vor Schulbeginn stellen sich die Lehrkräfte vor.

 

Einschulung

Die Einschulungsfeier am 2. Schultag nach den Ferien beginnen wir mit einem Einschulungs-Gottesdienst in der Kirche St. Hubertus. Alle anderen Klassen und Lehrkräfte begrüßen die Erstklässler auf dem Schulhof mit einem kleinen Programm. Danach erhalten die Erstklässler bei ihrer Lehrerin / ihrem Lehrer die erste Unterrichtsstunde, während ihre Familien auf dem Schulhof von den Eltern der zweiten Klassen mit Kaffee und Kuchen bewirtet werden.

 

4. Unterricht

 

Merkmale des Unterrichtes

 

Individuelle Förderung

 

„Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung.

Die Fähigkeiten und Neigungen des jungen Menschen sowie der Wille der Eltern bestimmen seinen Bildungsweg. Der Zugang zur schulischen Bildung steht jeder Schülerin und jedem Schüler nach Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit offen“ (§ 1 Schulgesetz NRW)

 

„Die Schule vermittelt die zur Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten  und Fertigkeiten und Werthaltungen und berücksichtigt dabei die individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler… Die Grundschule ist eine gemeinsame Schule für alle Kinder…Aufgabe der Schule istes, diese Vielfalt als Chance zu begreifen und sie durch eine umfassende und differenzierte Bildungs- und Erziehungsarbeit für das gemeinsame Lernen der Kinder zu nutzen…Bildung, Erziehung und individuelle Förderung und Betreuung werden als pädagogische Leitidee konzeptionell miteinander verzahnt, um Kindern mehr Bildungsqualität und Chancengleichheit zu ermöglichen.“ (Richtlinien und Lehrpläne NRW)

 

Differenzierung im Unterricht

 

Wir möchten jedem Kind gerecht werden und bieten ihm die Möglichkeit, in seinem Tempo nach seinem Können zu arbeiten. Jedes Kind benötigt sein individuelles Lern- und Arbeitstempo, um Erfolgserlebnisse zu erfahren - auch bei den Hausaufgaben. Das Lern- und Arbeitstempo kann zudem in verschiedenen Arbeitsbereichen und Arbeitsformen divergieren. Kinder, denen das Lernen schwerer fällt, benötigen für ihren Leistungsstand individuell ausgerichtete Arbeitsangebote. Auch leistungsstärkere Kinder sind manchmal schneller mit der Erledigung der Arbeiten fertig. Auch sie sollen ihrem Leistungsstand entsprechend arbeiten dürfen und Erfolgserlebnisse erfahren. So holen wir jedes Kind dort ab, wo es gerade steht.

 

Individuelle Förderung findet im Untereicht in innerer Differenzierung statt, aber auch in äußerer Differenzierung und in Kleingruppen.

 

Lernen mit allen Sinnen

 

Einem Problem oder einer Aufgabenstellung nicht nur mit dem Kopf, sondern mit allen Sinnen zu begegnen, ist besonders für Kinder im Grundschulalter wichtig. Durch das Erarbeiten eines Problems mit allen Sinnen werden beide Gehirnhälften miteinander verknüpft. Wir bieten den Kindern im Unterricht vielfältige Möglichkeiten, mit allen Sinnen Erfahrungen zu sammeln und zu werten.

 

Offene Unterrichtsformen

 

In unserer Schule lernen und arbeiten wir überwiegend in offenen Unterrichtsformen. Sie ermöglichen dem Kind, in vollständigen Lernprozessen nach seinen individuellen Voraussetzungen die Unterrichtsziele zu erreichen. Wir verknüpfen fachliches Lernen, individuelle und soziale Erfahrungen des Kindes, den Praxisbezug zum Leben des Kindes und die Einbeziehung des gesellschaftlichen Umfelds in unserem Stadtteil miteinander. Dem Kind wird somit ein großes Maß an eigenverantwortlichem und selbst gestaltetem Lernen zugestanden.  Das Kind lernt bei uns handelnd und mit allen Sinnen, denn so bleibt erworbenes Wissen besser erhalten. Auf jeden Fall werden die Kinder von den Lehrerinnen und Lehrern beim Lernen unterstützt und begleitet.

Zu den offenen Unterrichtsformen und ihren begleitenden Maßnahmen gehören u.a.

  • Fächerübergreifender Unterricht

 

Die Kinder erarbeiten ein Thema nicht nur in einem Fach, sondern in mehreren Fächern, z.B. in Deutsch, Sachunterricht, Mathematik, Kunst, Musik etc. Das Thema bleibt als Ganzes erhalten und wird von den Kindern als etwas Zusammenhängendes erfahren und erlernt.

 

  • Förderunterricht

 

Jedes Kind hat ein Recht auf Förderung. Im Förderunterricht erhalten alle Kinder die Gelegenheit, in einer kleineren Gruppe intensiv ein Problem zu erarbeiten und zu vertiefen.

Kinder, die eine besondere sprachliche Förderung benötigen, lernen hier ebenso wie Kinder, die bei Rechenaufgaben Probleme haben oder ein anderes Thema aus dem Unterricht vertiefen wollen.

Neben dem „normalen“ Förderunterricht bieten wir Sportförderunterricht, Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining und Deutsch als Zweitsprache an.

 

 

  • Gruppenarbeit / Partnerarbeit

 

Viele Unterrichtsinhalte können in einer kleinen Gruppe oder mit einer Partnerin / einem Partner besser erarbeitet werden als von einem Kind ganz allein, da sich die Kinder bei der Arbeit unterstützen und ergänzen. Die Ergebnisse der Gruppen- oder Partnerarbeit werden im Klassenverband vorgestellt und für die weitere Arbeit genutzt. 

 

  • Tages- / Wochenplan

 

Einen Tag oder eine Woche lang arbeiten die Kinder an vorgegebenen Themen und Aufgaben. Die Kinder wählen eigenverantwortlich aus, in welcher Reihenfolge und in welchem Tempo sie die Aufgaben erledigen. Dabei müssen sie auf die zur Verfügung stehende Gesamtzeit achten. Die Ergebnisse werden vorgestellt und verglichen und für die weitere Arbeit genutzt.

 

  • Freiarbeit

 

In dieser Phase wählen die Kinder ohne Vorgabe des Unterrichtsfaches eigenverantwortlich Aufgaben aus. Sie können die Lernangebote der Freiarbeitsregale nutzen oder eigene Aufgaben suchen (Briefe schreiben, im Buch lesen etc.). Die Kinder lernen, aus einem großen Angebot zu wählen und sich für eine dem eigenen Lernstand entsprechende Aufgabe zu entscheiden. Sie vertiefen so den frei gewählten Lernbereich.

 

  • Werkstattarbeit

 

Die Werkstattarbeit im übertragenen Sinn lässt sie sich so erklären: Den Kindern werden (wie in einer Werkstatt) zu einem Thema viele Arbeiten angeboten. Diese Arbeiten sind fächerübergreifend konzipiert. Die Kinder erarbeiten in einem vorgegebenen Zeitraum von meist mehreren Tagen mit Unterstützung der Lehrerin oder des Lehrers Pflichtaufgaben und wählen unter Zusatzaufgaben aus. Die Reihenfolge der zu erledigenden Aufgaben und das Tempo bestimmt jedes Kind eigenverantwortlich. Die Arbeiten werden in Einzelarbeit, in Partner- oder Gruppenarbeit erledigt. Auch hier lernen die Kinder, mit Freiräumen vernünftig umzugehen und ihre bereits erworbenen Kompetenzen zu erweitern.

 

  • Projekte

 

In einem vorgegeben Zeitrahmen (ein Tag, eine bis mehrere Wochen) erarbeiten die Kinder einer Klasse, mehrerer Klassen oder der gesamten Schule in kleinen Arbeitsgruppen ein Projektthema. Sie arbeiten fächerübergreifend, losgelöst von einem 45-Minuten-Rhythmus in Interessengruppen intensiv an diesem Thema. Der Höhepunkt des Projekts ist der Abschluss: Nun werden die einzelnen Ergebnisse den Eltern und anderen Klassen präsentiert. Das können Gedichte, Geschichten, Kochergebnisse, Lieder, Tänze, Theaterstücke und vieles mehr sein, - einfach alles, was in diesem Projekt erarbeitet wurde.

Support:
Alfried Krupp-Schulmedienzentrum