Schule am Krausen Bäumchen

Ehemalige Schülerinnen und Schüler

Auf dieser neu eingerichteten Seite finden Sie / findet ihr Beiträge ehemaliger Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die zeigen, wie es für sie nach dem Krausen Bäumchen weitergegangen ist.

Wir wünschen allen unseren ehemaligen Schülerinnen und Schülern alles erdenklich Gute für ihren weiteren Lebensweg und freuen uns, immer mal wieder von ihnen zu hören.

Grüße vom Ende der Welt

 

Ich war in der Elefantenklasse von 2010-2014. Mit Fr. Hillebrand als Klassenlehrerin waren der Unterricht und die vielen Ausflüge super toll. Zur Zeit besuche ich eine High School in Christchurch, Neuseeland. Der Unterricht und das komplette Schulsystem ist total anders und meiner Meinung nach auch viel besser. Obwohl die Schule nicht total modern ist, hat man trotzdem überall WLAN und arbeitet hauptsächlich mit dem Computer. Obwohl ich hier in der 11 Klasse bin, in Deutschland wäre ich in der 10. Klasse, sind die Arbeiten, die wir in der Schule schreiben, viel leichter und werden über zwei Tage geschrieben. Darüber hinaus herrscht aufgrund der Tatsache, dass alle Schüler dieselbe Schuluniform tragen, eine ganz andere Atmosphäre auf dem Schulhof. Man achtet halt automatisch auf andere, deutlich wichtigere Werte und weniger auf das Aussehen. Der Zusammenhalt aller Schüler ist so viel besser, einfach weil man hier auch noch nach der Schule noch zusammen in seinen Sportteams ist und alle Schüler für Wettkämpfe anfeuern kommen, weil es praktisch um die Ehre der Schule und nicht um die des einzelnen Sportlers geht. Außerdem habe ich hier Fächer wie Ernährungswissenschaften/Kochen oder Gesundheit/Sport. Ich genieße meine letzten Wochen hier noch sehr und möchte eigentlich am liebsten gar nicht mehr zurück. Ich wünsche jedem Einzelnen, der sich das hier durchgelesen hat, dass er früher oder später eine genauso tolle und großartige Zeit in seinem Leben hat, wie ich dies im Moment habe.

 

Viele Grüße vom anderen Ende der Welt -

Hannah Kunze

 

Meine Grundschulzeit 

von Hans-Günter Papirnik 

Eingeschult wurde ich am 22. April 1965 in die „ Katholische Volksschule am Krausen Bäumchen“ in der Elbestraße in Essen-Bergerhausen. Wir nannten die Schule kurz „Elbeschule“. Ich war erst am 7. April sechs Jahre alt geworden, aber die Tatsache, dass ich mit meiner rechten Hand über den Kopf mein linkes Ohr berühren konnte, war Anlass genug, mich in die Schule zu schicken. Dies erfolgte allerdings nach vorheriger Absprache mit dem damaligen Rektor Krusenbaum und Einreichung eines entsprechenden Antrages. Meinen Schultornister, der herrlich nach neuem Leder roch, hatte ich schon von meiner Oma zum Geburtstag bekommen und so konnte ich den ersten Schultag gar nicht erwarten. Mein erster Klassenraum war im Pavillongebäude rechts und unsere Lehrerin hieß Margret Hömßen.

Direkt zu Beginn des Schuljahres wurden alle neuen Schulkinder von der Verkehrswacht mit einer „Sicherheitskleidung“ ausgerüstet, die für die Mädchenaus einem orangefarbenen Kopftuch und für die Jungen aus einer orangefarbenen Kappe bestand. Beide Kleidungsstücke waren mit dem grünen Zeichen der Verkehrswacht versehen. Auf dem nachgestellten Foto vom ersten Schultag ist die Kappe sehr gut zu erkennen.

Wir waren damals über 30 Kinder in der Klasse, aber unsere Lehrerin hat es immer geschafft, uns ruhig zu bekommen und zu halten. Als Strafe musste höchstens mal jemand in der Ecke stehen. Man sieht diese Ecke auf dem Klassenfoto links am Schrank im Hintergrund. Der Unterricht teilte sich, wegen der Zweizügigkeit, in eine Früh- und eine Spätschicht, was hieß: drei Tage um 8:00 Uhr, drei Tage um 10:00 Uhr (samstags wurde ja auch noch unterrichtet). Irgendwann im Mai 1965 kam dann ein Fotograf, brachte die Tafel mit der Aufschrift vom ersten Schuljahr mit und machte diese herrlichen Aufnahmen nacheinander von allen Kindern in der Klasse, die wir dann zugeschickt bekamen.

In unseren Tornistern befanden sich überall so ziemlich genau die gleichen Sachen: eine Schiefertafel mit gehäkeltem Tafelläppchen, eine Griffeldose oder Federmäppchen, eine Schwammdose, und die ersten Schulbücher wie „Meine liebe Fibel“, „Die Welt der Zahl“ und ein Glaubensbuch. Gebetet wurde zu Beginn und zum Schluss des Unterrichtes. Ab November 1965 schrieben wir mit Bleistift in unsere ersten Schreibhefte (mit Hilfslinien). Vom Nikolaus bekamen komischerweise alle Kinder der Klasse einen Füllfederhalter, der die Klasse in eine Pelikan- und eine GeHa-Gruppe teilte. Erst viel später fiel mir auf, dass es kurz vorher einen Elternabend gegeben hatte, auf dem wohl eine „Geschenkempfehlung“ für den Nikolaus ausgesprochen worden sein musste.

Auf dem Foto erkennt man meinen immer noch vorhandenen Tornister und den dazu gehörenden Inhalt. Lesebuch, Rechenbuch und Glaubensbuch neben der Schiefertafel mit von meiner Mutter selbstgehäkeltem Tafellappen und schließlich die ersten Schreibhefte, in denen zuerst noch mit Bleistift und später dann, nach dem Nikolaustag, mit Füller geschrieben wurde. 

Das erste Schuljahr dauerte bis zum 31. März 1966. Durch die terminliche Länderangleichung ergab es sich, dass zwei sogenannte Kurzschuljahre eingeschoben werden mussten, sodass mein zweites Schuljahr von April 1966 bis zum 30. November 1966, das dritte vom 1. Dezember 1966 bis zum 26. Juli 1967 dauerte. Auf den Seiten des Zeugnisheftes erkennt man die entsprechenden Daten. Versetzungen in die nächsthöhere Klasse wurden mit „steigt“ bezeichnet. Ebenso erkennt man die Unterschriften des Schulleiters Rektor Krusenbaum und der Klassenlehrerin Hömßen. 

Das vierte Schuljahr ging dann schon vom Sommer 1967 bis zum Sommer 1968. Einige Lehrpersonen der damaligen Zeit waren Fr. Marlies Voß (stellvertr. Schulleitung), Fr. Dedy, Fr. Haupt, Fr. Bösensell, Hr. Laufenberg, Hr. Weber. Der Hausmeister hieß Wiese und seine typischen Erkennungsmerkmale waren ein grauer Kittel, ein Hut mit breiter Krempe und ein Zigarrenstumpen im Mund. Er wohnte mit seiner Frau und seinem behinderten Sohn im Dachgeschoss der Schule. 

Auf dem Foto sieht man unsere erste Klasse mit Frau Hömßen. Die meisten Namen der Kinder sind mir noch in Erinnerung: 

Susi Becker gen. Linnemann Ulrich Baur Martin Gielen Peter Schöppner Karin Spinn Beate Glunz Jürgen Honnacker Thomas Hettgen Ulrike Surmann Sylvia Westfeld Cordula Hagemann Norbert Rödder Ulrike Egenolf Claudia Sommer Michael Neumann Gabriele Roth Christa Maria Schulz Hans-Günter Papirnik Karl Bluhm Ulrich Kubiczek Sabina Hermanns Regina Stegemeier Ulrike Lilienthal Roland Dischereit Hans-Christoph Kuhlmann Dorothea Kallenberger 

Ab dem zweiten Schuljahr waren wir im Erdgeschoss des Hauptgebäudes untergebracht und beide Klassen wurden irgendwie gemischt. Neue Namen kamen hinzu, wenige Schüler gingen weg. Besonders beliebt waren immer die Filmvorführungen mit den alten schwarz-weißen FWU-Filmen. Der 16mm Bauer-Filmprojektor mit Hammerschlaglackierung und seinem Geratter wird mir immer in Erinnerung bleiben. Auch war eines Tages ein Marionetten-Theater in der Schule zu Gast, was in mir einen tiefen Eindruck hinterließ. Der Verkehrskasper besuchte uns dagegen häufiger. Bei einem Sportfest auf der Bezirkssportanlage „Am krausen Bäumchen“ führte eine der „großen“ Klassen den damals aktuellen Tanz „Letkiss“ auf. Die Mädchen mögen damals vielleicht 14 oder 15 Jahre alt gewesen sein, sie kamen mir aber sehr alt vor. 

Mein Schulweg führte mich an der vor einigen Jahren abgerissenen Trinkhalle an der Straßenbahnhaltestelle „Zeche Ludwig“ vorbei und manchmal durfte ich mir für 5 Pfennige eine Stange „Prickel Pit“ (sehr saure Zitronenbonbons) kaufen. Überhaupt konnte ich auf diesem Schulweg noch jeden Tag den Förderturm der Zeche Ludwig und die alten Zechengebäude sehen. Auch stand damals noch die alte Johanneskirche mit ihrem ursprünglichen Kirchenschiff in der typischen 50er Jahre Architektur. Insgesamt blicke ich auf eine schöne und unbeschwerte Zeit in dieser Schule zurück und vielleicht war auch die Atmosphäre in dieser Zeit ein Grund dafür, selbst den Lehrerberuf zu ergreifen. 

Hans-Günter Papirnik

 

Eren Isildak, Nicolas Müller, Theresa Ahrens, Benedict Ahrens, Ronja Hensle, Philipp Rams, Svenja Dudek, Sebastian Koopmann, Juri Ritter (v.l.n.r.) (Jahrgang 2006 - 2010)

Abiball 2018

 

Theresa Ahrens (Jahrgang 2006 - 2010)

Soziales Jahr in einem Kinderheim in Bolivien.

 

Ronja Hensle (Jahrgang 2006 - 2010)

Ich habe mich seit der Einschulung im Jahr 2006 auf der Krausen Bäumchen Schule bis zur vierten Klasse hin immer sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Vor allem die vielen Ausflüge zu den passenden Themen des Unterrichtstoffes haben mir viel Spaß bereitet und ich habe somit viel lernen können. Außerdem hat mir das Feiern von Karneval an der Schule jedes Jahr aufs Neue sehr viel Freude bereitet. In der Schule war mein Lieblingsfach seit der ersten Klasse an Kunst. Die Grundlagen dafür lernte ich in der Grundschule, welche dafür gesorgt haben, dass ich bis heute hin sehr kreativ bin und gerne male. In dieser Hinsicht wurde meine große Leidenschaft an dieser Grundschule immer gestärkt und gefördert.

Zwischenmenschlich hat auch alles gestimmt. Ich hatte eine tolle Klasse (Elefantenklasse) und habe dadurch auch viele Freundschaften geschlossen. Meine Klassenlehrerin Frau Hillebrand hat sich sehr für uns eingesetzt und uns damit eine wundervolle Grundschulzeit beschert. Ich blicke sehr gerne an diese Zeit zurück und muss sagen, dass diese vier Jahre an der Krausen Bäumchen Grundschule mit zu den schönsten Jahren meines Lebens gehören.

Heute bin ich 19 Jahre alt und habe im letzten Jahr erfolgreich mein Abitur an einem Gymnasium absolviert. Ich bin  sehr dankbar, dass Frau Hillebrand die Empfehlung für das Gymnasium getroffen hat.

Momentan mache ich ein Freiwilliges Soziales Jahr an einer Grundschule. Die Arbeit dort bereitet mir sehr viel Freude und ich strebe an auch Lehrerin zu werden u.a. mit dem Fach Kunst.

Ronja Hensle

 

T. Leander Hofmann (Jahrgang 2010-2014)

Ich habe die Schule Am Krausen Bäumchen in der Zeit von 2010 bis 2014 besucht. An diese vier Jahre in der Elefantenklasse bei Frau Hillebrand  habe ich viele schöne Erinnerungen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mich die Zeit hier sowohl in meiner Persönlichkeit positiv geprägt als auch fachlich sehr gut auf die weiterführende Schule vorbereitet hat.

Zurzeit besuche ich das Gymnasium Essen Überruhr und freue mich besonders, dass ich im Januar 2020 mein zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum in der EF hier an meiner alten Grundschule absolvieren darf.

T. Leander Hofmann

 

Sebastian Koopmann (Jahrgang 2006 - 2010)

Im Jahr 2006 wurde ich nach den Sommerferien an der Schule Am Krausen Bäumchen eingeschult. Die Schule war mir schon vor meiner Einschulung vertraut, weil mein älterer Bruder dort bereits zur Schule ging. Ich kann mich noch gut an den Tag der Einschulungsfeier erinnern. Die Erstklässler saßen auf dem Schulhof in einem Stuhlkreis zusammen und hinter uns standen unsere Schulpaten. 

Die Grundschulzeit ging sehr schnell vorüber. Neben den Lesewettbewerben, Schulfesten, Schulkonzerten, Sportfesten vor den Sommerferien, Weihnachtsfeiern und Ausflügen haben wir irgendwie alle Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt und nach fast vier Jahren musste die Elefantenklasse leider auseinandergehen.

Zum Glück bin ich mit vielen Freunden auf die weiterführende Schule gegangen.  Das Maria - Wächtler Gymnasium war größer, weiter von zu Hause entfernt und die Schultage waren länger und auch anstrengender. Wir haben neben Englisch eine weitere Fremdsprache gelernt, manche von uns sogar noch Spanisch.

Nach einer längeren Reise nach Sri Lanka und einem Praktikum studiere ich seit dem Wintersemester 2018/19 Wirtschaftsingenieurwesen in Aachen. Das Studium ist sehr interessant und vielfältig aber auch sehr anspruchsvoll. 

Sebastian Koopmann

 

Antonia Wittenbrink & Hannah Kunze (Jahrgang 2010 - 2014)

Auf dem Pfarrfest der Gemeinde St. Hubertus & St. Raphael Juli 2019

Support:
Alfried Krupp-Schulmedienzentrum